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Neue Luftbilder im Anflug

Luftbilder der Vermessungs- und Katasterverwaltung dienen zuerst der Aktualisierung amtlicher Karten und können dann von jedermann käuflich erworben werden


Von März bis Mai 2006 sollen in den Landkreisen Celle, Gifhorn, Goslar, Hameln-Pyrmont, Helmstedt, Hildesheim, Nienburg, Peine, Schaumburg, Soltau-Fallingbostel, Wolfenbüttel, den Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie der Region Hannover neue Luftbilder aufgenommen werden, die zur Überprüfung und Fortführung der amtlichen Topographischen Kartenwerke dienen.

Das gesamte Gebiet wird ungefähr begrenzt von der Linie Rethem (Aller) - Stolzenau - Alfeld im Westen und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt im Osten sowie von den Linien Rethem (Aller) - Bergen - Wittingen im Norden und Alfeld - Vienenburg im Süden.

Zur Vorbereitung dieser Bildflüge werden von den Katasterämtern der Behörden für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) ausgewählte Vermessungspunkte signalisiert. Dazu werden rote Kunststoffplatten oder Farbmarkierungen mit einem Durchmesser von einem halben Meter verwendet und durch weiße Kunststoff- oder Farbstreifen von einem Meter Länge luftsichtbar gemacht. Diese Farbmarkierungen und ausgelegten Signale stehen als Vermessungspunkte unter dem Schutz des Vermessungs- und Katastergesetzes.

Die Bevölkerung – vor allem die Grundstückseigentümerschaft - wird um Unterstützung gebeten, insbesondere wenn die Mitarbeiter im Außendienst beim Auslegen der Signale private Grundstücke betreten müssen.

Die GLL und die LGN (Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen) bitten alle Bürger für diese technische Maßnahme um Verständnis, denn dadurch werden die Fortführung der Landeskartenwerke vereinfacht und öffentliche Mittel gespart. Außerdem können die so hergestellten Luftbilder sowohl für kommunale und planerische als auch für private Zwecke genutzt werden und dienen unter anderem auch der Erfassung der tatsächlichen Nutzungen für Entschädigungszahlungen in der Landwirtschaft.

Die Bildflüge werden nur bei besonders klarer und sonniger Wetterlage durchgeführt. Eine andauernde ungünstige Witterung führt zur Verschiebung des Flugtermins. In Extremfällen können sogar Monate vergehen, bis das Wetter passt. Darum müssen die oben genannten Platten und Streifen eventuell mehrere Monate liegen bleiben. Die Bevölkerung wird gebeten, zum Schutz der Signale beizutragen und diese unverändert zu lassen. Das Signalisierungsmaterial wird nach erfolgreichem Bildflug abgeräumt.

Die ersten farbigen, digitalen und entzerrten Luftbilder können frühestens sechs Monate nach der Befliegung als digitale Orthophotos erworben werden.

Auskünfte über den Erwerb und die Kosten von Luftbildern erteilen Ihnen gern die Dienststellen der GLL in Ihrer Nähe oder die LGN in Hannover unter der Telefonnummer 0511 / 64609-333 und im Internet unter www.lgn.niedersachsen.de.

Presseinformation
Artikel-Informationen

08.03.2006

Ansprechpartner/in:
Frau Doris Kleinwächter

Regionaldirektionen des LGLN
Chefredaktion
Galtener Straße 16
27232 Sulingen
Tel: 04271801-115

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