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Flurbereinigung in Niedersachsen

Landentwicklung durch Bodenordnung, Bodenmanagement und Verbesserung der ländlichen Infrastruktur

Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz haben in Niedersachsen eine lange Tradition als Instrument zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse im ländlichen Raum. Entsprechend der sich stetig ändernden Rahmenbedingungen haben sich auch die Ziele gewandelt, die mit der Durchführung der Verfahren verfolgt wurden.

Aktuelle Verfahren verfolgen Belange der Verbesserung der Agrarstruktur gleichrangig mit Zielen der gemeindlichen Entwicklung, des Naturschutzes und der Verwirklichung bedeutender Infrastrukturvorhaben.

Die Hauptaufgabe von Flurbereinigungsverfahren ist die Bodenordnung, um konkurrierende Nutzungsansprüche an den Grund und Boden zu entflechten, bedarfsgerechte Grundstücke auszuweisen und landeskulturelle Nachteile zu beheben.

Daneben haben Flurbereinigungen den Auftrag, zur Landentwicklung Anlagen zur Verbesserung der Infrastruktur, wie landwirtschaftliche Wege, des Bodenschutzes sowie Projekte zur Landschaftsgestaltung und zur Dorferneuerung herzustellen.

Um dabei den Ansprüchen des Naturschutzes und der Landschaftspflege bestmöglich entsprechen zu können, wurden bereits 1991 die Leitlinien "Naturschutz und Landschaftspflege in Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz" herausgegeben.

Dem Zweck der Flurbereinigung dienende bauliche Anlagen werden mit Zuwendungen gefördert.

Über die Info-Spalte erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Flurbereinigung.

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