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Liegenschaftsinformationen

Grundlegende Informationen über Grundstücke und Gebäude wurden seit der Anlegung des Liegenschaftskatasters in Flurkarten (Zeichenträger: Karton) und gebundenen Flurbüchern gesammelt. Mit Vorläufern lag ab 1986 das automatisierte Liegenschaftsbuch (ALB) vor und kurz nach der Jahrtausendwende auch die automatisierte Liegenschaftskarte (ALK). Diese neben der Punktdatei separat geführten digitalen Datenbestände des Katasternachweises wurden in das Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) überführt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Infospalte unter AFIS-ALKIS-ATKIS.

Seit Herbst 2011 erfüllt nun die integrierte Führung der Sach- und Grafikdaten im ALKIS mit ihren objektstrukturierten Datenbeständen die zeitgemäßen Anforderungen an den Nachweis eines modernen Liegenschaftskatasters. Dieses öffentliches Register hat folgende Funktionen:

  • Eigentumskataster (Amtliches Verzeichnis im Sinne der Grundbuchordnung)

  • Steuerkataster (Nachweis der amtlichen Bodenschätzung)

  • Basisfunktionen für die Bedürfnisse

- der Wirtschaft und der Verwaltung
- des Umwelt- und Naturschutzes
- des Landesplanung
- der Bauleitplanung
- der städtebaulichen und ländlichen Bodenordnung
- des Rechtsverkehrs
- der Statistik

Gegenüber der analogen Führung eröffnet die digitale Führung von Liegenschaftsinhalten vielfältige Möglichkeiten der Auswertung und Verknüpfung mit Daten anderer Themen und Fachbereiche.

Ein Ergebnis dieser Möglichkeiten ist die amtliche Karte 1:5000 (AK5) mit der Verknüpfung von Liegenschaftsinformationen mit Landschaftsinformationen wie zum Beispiel Höhenlinien.

Ein weiteres Ergebnis sind die Hauskoordinaten, die aus den vorhandenen Liegenschaftsbeschreibungen selektiert werden können.

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