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Wir über uns

In den 9 Regionaldirektionen des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) werden die Aufgaben der Vermessungs- und Katasterverwaltung (Geoinformation und Liegenschaftskataster) und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Niedersachsen wahrgenommen.

Bei den Katasterämtern wird der amtliche Nachweis der Liegenschaften (Flurstücke und Gebäude) auf der Grundlage des landesweit einheitlichen Bezugssystems geführt. Als Geobasisdatenbestand sind diese Angaben, zu denen auch die Angaben zur Topografie gehören, nicht nur die Basis vielfältiger Entscheidungen der Verwaltung, sondern auch die Grundlage von Geoinformationssystemen (GIS).
Hier sind deshalb für den gesamten Bereich des Landes Niedersachsen außer den herkömmlichen Auszügen aus der Liegenschaftskarte und dem Liegenschaftsbuch, den Topografischen Karten, den Lageplänen sowie anderen Planunterlagen vielfältige Auszüge mit Geobasisdateninformationen in analoger und vor allem auch digitaler Form zu erhalten.
Zu den Vermessungsleistungen der Katasterämter gehört die Durchführung von

  • Grenzfeststellungen und Zerlegungsvermessungen
  • Gebäudevermessungen
  • Grenzanzeigen
  • Sonderungen

Die Wertermittlung ist mit den Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse ebenfalls im LGLN angesiedelt. Pro Regionaldirektion wurde ein Gutachterausschuss für Grundstückswerte gebildet. Auf der Grundlage der Kaufpreissammlung beschließt er

  • die Bodenrichtwerte,
  • den Grundstücksmarktbericht und
  • Verkehrswertgutachten, z.B. über bebaute und unbebaute Grundstücke.

Die Bodenordnung unterteilt sich in die städtebauliche und die ländliche Bodenordnung. Die städtebauliche Bodenordnung stellt mit der Umlegung Bauland bereit, während die ländliche Bodenordnung die Flurbereinigung und die Dorferneuerung umfasst.


Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist als Dezernat 5 der
Regionaldirektion Hameln-Hannover des LGLN angegliedert.
Die Zuständigkeit umfasst die Bergung, die Entschärfung, den Transport und die Vernichtung von Weltkriegsmunition.

  • Zur akuten Gefahrenabwehr werden jährlich rund 1200 Zufallsfunde gemeldet und erforderlichenfalls entschärft.
  • Eine weitere Aufgabe des Kampfmittelbeseitigungsdienst ist die Beurteilung und Bearbeitung von Bauanträgen durch die Auswertung von Luftbildern. Hier fallen pro Jahr knapp 2.500 Anträge an.
  • Gewerbliche Räumstellen von Kampfmitteln werden fachlich beaufsichtigt und abgenommen.
  • Alle Ministerien, die Behörden der Gefahrenabwehr und sämtliche Bauträger werden fachlich beraten und unterstützt.
  • Außerdem werden die Rüstungsaltlastenstandorte in Niedersachsen bearbeitet.
Regionaldirektionen

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